In einem volatilen Markt bieten sich die besten Kaufgelegenheiten. Auch wenn es auf den ersten Blick etwas merkwürdig erscheint, aber schwankende Kurse können auch von Vorteil sein. Beim regelmäßigen Erwerb von Fondsanteilen, wie bei einem Fondssparplan, nutzt man den sogenannten Cost Average Effekt. Durch diesen Effekt erwirbt man, bei gleich bleibenden Einzahlungen, bei hohen Anteilspreisen weniger und bei niedrigen Anteilspreisen mehr Fondsanteile. Rein rechnerisch betrachtet erwirbt man also die Fondsanteile zum Durchschnittspreis der Fondsanteile der zurückliegenden Einzahlungszeitpunkte.

Im Prinzip nutzt man durch den Cost Average Effekt eine grundlegende Anlagephilosophie, denn man kauft bei hohen Kursen weniger und bei niedrigen Kursen mehr.

Zur Verdeutlichung: Man zahlt regelmäßig einen beliebigen Betrag in einen Sparplan ein, der Anteilspreis zum Startzeitpunkt beträgt 50€. Der Anteilspreis fällt danach auf 25€. Zu diesem Zeitpunkt erwirbt man doppelt so viele Anteile, gleich bleibende Sparrate vorausgesetzt. Dann steigt der Anteilspreis wieder auf 50€ und man hat Gewinn gemacht, da man auch zum Anteilspreis von 25€ Anteile erworben hat und der durchschnittliche Kaufpreis unter 50€ liegt. Bei einer Einmalzahlung hingegen hätte man keinen Gewinn gemacht.


Edelmetalle als krisensichere Anlageform


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